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Konkreter
Idealismus - reale VisionenAm Anfang
stand eine Vision, eine Idee und der Glaube daran. Ein Satz von Phil Bosmans "Ein
Prozent Hilfe ist mehr als hundert Prozent Mitleid" half allen zu erkennen, auf was
es ankommt: nicht die große Tat, den universellen Entwurf, die Revolution -
sondern auf kleine, tragbare, jedem mögliche Schritte. |
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"Keiner kann
alles tun, aber jeder kann etwas tun." |
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CDH e.V.
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Zwei grundsätzliche
Überzeugungen haben von Anfang an die Ceylon-Direkthilfe
charakterisiert. Erstens ist Hilfe kein Geben von Überflüssigem, sondern Helfen beim
Notwendigen. Zweitens ist Hilfe nur dann Hilfe, wenn die Betroffenen und 'Empfänger'
damit einverstanden sind, sie positiv bejahen.
Nichts
ist schlimmer als Mitleid, das sich in einem Überschütten des
'Bedachten' durch überflüssige, nicht angebrachte Dinge und Ereignisse entlädt. Hin und
wieder ist es selbst für die Initiatoren ein Lernprozeß, die Bedingungen der Hilfe zu
akzeptieren, unter denen sie angenommen wird.
Nichts wäre eine Hilfe wert, der das
Entscheidende fehlt: das Selbstbestimmungsrecht des Individuums. Dies war, ist und wird
der Maßstab sein, an dem sich Aktionen und Projekte der Ceylon-Direkthilfe messen.
Richtige 'Hilfe' ist stets Hilfe zur Selbsthilfe - und Selbsthilfe setzt die eigene freie
Entscheidung voraus.
Not, Armut, Behinderung, Abgeschobensein
- diese Fakten erzeugen zunächst einmal Lethargie. Analytisch betrachtet sicherlich eine
phantastische Schutzmaßnahme der Natur, durch Abstumpfen und Nichtdenken die eigene
unerträgliche Situation dennoch zu ertragen. - Aber ist das ein Leben?
Hilfe zur Selbsthilfe organisiert
sich durch Aktivität, durch eine Beschäftigung mit der Um- und Außenwelt, durch Üben
und Können, durch Kennenlernen und Wissenwollen. Deshalb wurden schon sehr bald nach dem
Aktivwerden der Ceylon-Direkthilfe Ausbildungs- und Produktions-Werkstätten errichtet.
Dort kann jeder nach seiner Fasson, nach seinen Möglichkeiten eine Aufgabe, einen Sinn,
den Lebensunterhalt und den Platz in einer werteschaffenden Gemeinschaft finden.
Die Grundvoraussetzungen hierzu sind
auf Sri Lanka gegeben. Die Ceylonesen sind trotz ihrer durch die Insellage bedingte
Isolation aufgeschlossen für Ideen und Anregungen von außen. Der Buddhismus erleichtert
es ihnen, Neues, Fremdes, Anderes zu akzeptieren, ohne dafür Eigenes, Bewährtes,
Traditionelles aufzugeben.
Die Ceylon-Direkthilfe hat so von
Anfang an zwar Überzeugungs- aber keine Überredungs-Arbeit geleistet. Es werden keine
fremden Ideen-Güter und Gedanken-Gebäude importiert, sondern Anstöße gegeben. Die CDH
hatte und hat eine Katalysator- und Initialzündungs-Funktion. Diese Tatsache wird
bestätigt durch die zahlreichen engagierten Kooperationen, Hilfen und Förderungen durch
und von ceylonesischen Bürgern, die die CDH vom ersten Moment an erfahren hat.
Diese 'sanfte' Form der Hilfe ist
also genau der ceylonesischen Mentalität entsprechend. Dieser Tatsache ist sich die CDH
bis heute bewusst und handelt entsprechend innerhalb der Grenzen und Möglichkeiten, die
vom Land, von den Betroffenen, den Wegbereitern und Weggenossen bejaht, akzeptiert und
gefördert werden. |
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