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10x10-gelb.jpg (652 Byte) Konkreter Idealismus - reale Visionen

Am Anfang stand eine Vision, eine Idee und der Glaube daran. Ein Satz von Phil Bosmans "Ein Prozent Hilfe ist mehr als hundert Prozent Mitleid" half allen zu erkennen, auf was es ankommt: nicht die große Tat, den universellen Entwurf, die Revolution  -   sondern auf kleine, tragbare, jedem mögliche Schritte.

 

 

"Keiner kann alles tun, aber jeder kann etwas tun."
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CDH e.V.

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. 10x10-gelb.jpg (652 Byte) Zwei grundsätzliche Überzeugungen haben von Anfang an die Ceylon-Direkthilfe charakterisiert. Erstens ist Hilfe kein Geben von Überflüssigem, sondern Helfen beim Notwendigen. Zweitens ist Hilfe nur dann Hilfe, wenn die Betroffenen und 'Empfänger' damit einverstanden sind, sie positiv bejahen.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Nichts ist schlimmer als Mitleid, das sich in einem Überschütten des 'Bedachten' durch überflüssige, nicht angebrachte Dinge und Ereignisse entlädt. Hin und wieder ist es selbst für die Initiatoren ein Lernprozeß, die Bedingungen der Hilfe zu akzeptieren, unter denen sie angenommen wird.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Nichts wäre eine Hilfe wert, der das Entscheidende fehlt: das Selbstbestimmungsrecht des Individuums. Dies war, ist und wird der Maßstab sein, an dem sich Aktionen und Projekte der Ceylon-Direkthilfe messen. Richtige 'Hilfe' ist stets Hilfe zur Selbsthilfe - und Selbsthilfe setzt die eigene freie Entscheidung voraus.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Not, Armut, Behinderung, Abgeschobensein - diese Fakten erzeugen zunächst einmal Lethargie. Analytisch betrachtet sicherlich eine phantastische Schutzmaßnahme der Natur, durch Abstumpfen und Nichtdenken die eigene unerträgliche Situation dennoch zu ertragen. - Aber ist das ein Leben?

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Hilfe zur Selbsthilfe organisiert sich durch Aktivität, durch eine Beschäftigung mit der Um- und Außenwelt, durch Üben und Können, durch Kennenlernen und Wissenwollen. Deshalb wurden schon sehr bald nach dem Aktivwerden der Ceylon-Direkthilfe Ausbildungs- und Produktions-Werkstätten errichtet. Dort kann jeder nach seiner Fasson, nach seinen Möglichkeiten eine Aufgabe, einen Sinn, den Lebensunterhalt und den Platz in einer werteschaffenden Gemeinschaft finden.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Die Grundvoraussetzungen hierzu sind auf Sri Lanka gegeben. Die Ceylonesen sind trotz ihrer durch die Insellage bedingte Isolation aufgeschlossen für Ideen und Anregungen von außen. Der Buddhismus erleichtert es ihnen, Neues, Fremdes, Anderes zu akzeptieren, ohne dafür Eigenes, Bewährtes, Traditionelles aufzugeben.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Die Ceylon-Direkthilfe hat so von Anfang an zwar Überzeugungs- aber keine Überredungs-Arbeit geleistet. Es werden keine fremden Ideen-Güter und Gedanken-Gebäude importiert, sondern Anstöße gegeben. Die CDH hatte und hat eine Katalysator- und Initialzündungs-Funktion. Diese Tatsache wird bestätigt durch die zahlreichen engagierten Kooperationen, Hilfen und Förderungen durch und von ceylonesischen Bürgern, die die CDH vom ersten Moment an erfahren hat.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Diese 'sanfte' Form der Hilfe ist also genau der ceylonesischen Mentalität entsprechend. Dieser Tatsache ist sich die CDH bis heute bewusst und handelt entsprechend innerhalb der Grenzen und Möglichkeiten, die vom Land, von den Betroffenen, den Wegbereitern und Weggenossen bejaht, akzeptiert und gefördert werden.

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