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 Über
zwanzig Jahre ist es her, dass
eine spontane
Idee Realität wurde. Aus einem inneren, spontanen und sehr persönlichen Impuls einiger
Touristen, die eher durch jene Zufälle, die sich später als "Schicksal"
herausstellen, nach Sri Lanka (damals noch "Ceylon" genannt) kamen, wurde eine
kontinuierliche Projektarbeit. Die Ceylon-Direkthilfe hat Zeit ihres Bestehens sehr viel
Wert darauf gelegt, das Persönliche, Unmittelbare, Spontane und Logisch-Natürliche als
Leitlinie und Ideal zu pflegen und zu bewahren. Vielleicht ist es gerade deshalb gelungen,
mehr zu bewirken, als man hinter der Fassade eines "kleinen Vereins" vermuten
würde. |
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"Wir sind nicht an
eine bestimmte Religion oder Philosophie gebunden. Aber wir fühlen uns verantwortlich,
die prinzipiellen Ideen von Mitmenschlichkeit und sozialer Verantwortung durch
persönliches Handeln Realität werden zu lassen. " |
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CDH e.V.
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Stationen der Hilfe1981
Vereinsgründung. Kleider, Medikamente, Vitamine und
Bettwäsche werden in Deutschland gesammelt und nach Sri Lanka verschickt.
ab 1982
Selbsthilfeprojekte wie etwa eine Näherei mit fünf
einfachen Maschinen werden verwirklicht.
In einem Kinderheim für Hör- und Sehbehinderte entsteht
eine Ausbildungsschreinerei.
Kinderheime werden ausgebaut.
Die Ceylon-Direkthilfe soll auf Bitten der ceylonesischen
Regierung 1500 hörbehinderte Kinder mit Hörgeräten versorgen.
In der Vorbereitung auf dieses Projekt durchläuft ein junger
Mann aus Sri Lanka eine komplette Ausbildung zum Hörgeräteakustiker hier in Deutschland.
ab 1985
Vier Dentaleinrichtungen aus Deutschland werden in Sri Lanka
aufgebaut und betriebsbereit übergeben.
"Solingen-Village", das erste Hausbauprojekt,
bietet 35 Familien ein Zuhause.
In Nathandiya entstehen 26 Häuser, Toiletten und eine
Vorschule.
Über 1500 hörbehinderte Kinder werden mit Hörgeräten
versorgt und lernen hören und sprechen.
Das Suhade-Heim für 15 körperbehinderte Kinder wird eingerichtet.
Drei Montessori-Schulen gegründet.
In Tunandahena, Kaduwela werden 25 Häuser, Toiletten und
Brunnen gebaut.
ab 1988
120 Häuser, Brunnenanlagen und ein Kindergarten entstehen im
Dorfprojekt "Hillcrest", in Harischandrapura, Negombo 30 Häuser und in
Anamaduwa 65 Häuser, Toiletten, ein Gemeindehaus und eine Vorschule.
Ein Trinkwasserprojekt entsteht in Mahandawela.
1990
130 Häuser entstehen in Iddamalgama.
400 Existenzgründungen werden unterstützt.
1991
Planung für das Rehabilitations- und Integrationszentrum
für behinderte Kinder und Jugendliche "Sunflower Village" beginnt.
ab 1992
Das größte Dorfprojekt Wellikotuwawatte mit 170 Häusern
ist fertig.
Fast parallel erfolgt der erste Spatenstich zum Projekt
"Sunflower Village".
1994
Sunflower Village öffnet die Tore für die ersten Kinder und
Jugendlichen. Das Dorf füllt sich mit Leben.
ab 1995
10 Häuser in Wadduwa, Fortführung des Projektes Sunflower
Village.
20 weitere Häuser entstehen in Wadduwa.
Ein 15-Sitzer Kleinbus für Suhada Home wird finanziert.
Abschluß der Phase I Sunflower Village.
Der zweijährige Ausbau der Behinderten-Werkstatt in
Bandarawela wird in Angriff genommen. Es wird die Produktion eines landeseigenen
Rollstuhls vorbereitet.
Sunflower Village benötigt weitere Geldmittel aus
Deutschland. Die integrierten einkommensschaffenden
Maßnahmen greifen noch nicht.
Ein neues mobiles Projekt zur Versorgung von 1250 hör- oder
sehbehinderten Kindern in Regelschulen wird gestartet.
Sunflower Village entwickelt sich unter neuer Führung sehr
positiv.
Im neuen Projekt werden 750 hörbehinderte Kinder mit
Hörgeräten und 500 Kinder mit Brillen versorgt.
In all den Jahren wurden darüber hinaus eine
Vielzahl von Kleinprojekten ausgeführt und fertiggestellt. |
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 Kraft und Erfolg in
Wechselwirkung: die Ceylon-Direkthilfe konzentrierte sich zeit ihres Bestehens auf
pragmatische Hilfe. Es ging und geht nicht darum, Theorien und abstrakte Ziele zu
verwirklichen, sondern kleine, aber wirkungsvolle Schritte zu gehen, um Menschen, denen
geholfen werden kann, auch wirklich zu helfen.
Dazu gehört in erster Linie die medizinische Rehabilitation
und fachgerechte Ausbildung von Kindern mit Behinderungen. Oft genügt eine an und für
sich undramatische, nach unseren Begriffen völlig selbstverständliche und normale
medizinische, apparative oder therapeutische Hilfe, um sie wieder am Alltagsleben
teilhaben zu lassen. Etwa ein Hörgerät, ein (zuweilen spezieller) Rollstuhl oder die
Anleitung, fehlende oder behinderte Gliedmaßen durch das Erlernen anderer
Bewegungsabläufe zu kompensieren.

Wir im "industrialisierten Westen" besitzen die
Kenntnisse, die Technologie und vor allem das Geld, um diese Hilfe zu realisieren. Und
deshalb arbeitet die Ceylon Direkthilfe auch schon seit jeher mit anerkannten Fachleuten,
seriösen Institutionen, regierungsamtlichen Stellen und hochmotivierten, engagierten
Spezialisten zusammen, um "richtig" im Sinne von sach- und fachgerecht zu
helfen.
Das Ziel ist stets gleichgeblieben und gilt als einzige
unumstößliche Regel im formalen Sinne: Alle Hilfe muss
so sein, dass sie nicht zur
Abhängigkeit von Dritten, sondern zur individuell maximal erreichbaren Selbständigkeit
führt (die gängige Formel dafür heißt "Hilfe zur Selbsthilfe").
Beispiel: Zur Anpassung eines Hörgerätes gehört, falls
erforderlich, auch immer Sprachtherapie. Zur Versorgung mit einem Rollstuhl auch die Frage
und gegebenenfalls Organisation, wie und ob damit wieder Mobilität oder sogar
Berufsausübung möglich ist. Amputationen werden nicht alleine durch Prothesen
"geheilt", gleichzeitig wird dafür gesorgt, dass
eine Berufsausbildung oder
Umschulung in die Wege geleitet werden kann.
Und damit letztendlich nicht "auf ewig" die Hilfe
von außen kommen muss, werden vor allem in Sunflower Village ceylonesische Mitarbeiter
(Freiwillige oder bezahlte Fachkräfte) ausgebildet, um die Versorgung und Hilfe in
Eigenregie sicherstellen und fortführen zu können.
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