Cdhlogo-gelb-150.jpg (12926 Byte)
30x30-ring.jpg (450 Byte) Homepage
. 10x10-gelb.jpg (287 Byte)

Über zwanzig Jahre ist es her, dass eine spontane Idee Realität wurde. Aus einem inneren, spontanen und sehr persönlichen Impuls einiger Touristen, die eher durch jene Zufälle, die sich später als "Schicksal" herausstellen, nach Sri Lanka (damals noch "Ceylon" genannt) kamen, wurde eine kontinuierliche Projektarbeit. Die Ceylon-Direkthilfe hat Zeit ihres Bestehens sehr viel Wert darauf gelegt, das Persönliche, Unmittelbare, Spontane und Logisch-Natürliche als Leitlinie und Ideal zu pflegen und zu bewahren. Vielleicht ist es gerade deshalb gelungen, mehr zu bewirken, als man hinter der Fassade eines "kleinen Vereins" vermuten würde.

 

 

"Wir sind nicht an eine bestimmte Religion oder Philosophie gebunden. Aber wir fühlen uns verantwortlich, die prinzipiellen Ideen von Mitmenschlichkeit und sozialer Verantwortung durch persönliches Handeln Realität werden zu lassen. "
10x10-gelb.jpg (287 Byte) .

10x10-gelb.jpg (287 Byte)

CDH e.V.

30x30-ring.jpg (450 Byte) Satzung
30x30-ring.jpg (450 Byte) Mitglieder & Vorstand
30x30-ring.jpg (450 Byte) Spenden
30x30-ring.jpg (450 Byte) Haushalte / Geldverwendung
30x30-ring.jpg (450 Byte) Idee & Idealismus
30x30-ring.jpg (450 Byte) Stationen der Hilfe
30x30-ring.jpg (450 Byte) Video ausleihen
.

 

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Stationen der Hilfe

1981

Vereinsgründung. Kleider, Medikamente, Vitamine und Bettwäsche werden in Deutschland gesammelt und nach Sri Lanka verschickt.

ab 1982

Selbsthilfeprojekte wie etwa eine Näherei mit fünf einfachen Maschinen werden verwirklicht.

In einem Kinderheim für Hör- und Sehbehinderte entsteht eine Ausbildungsschreinerei.

Kinderheime werden ausgebaut.

Die Ceylon-Direkthilfe soll auf Bitten der ceylonesischen Regierung 1500 hörbehinderte Kinder mit Hörgeräten versorgen.

In der Vorbereitung auf dieses Projekt durchläuft ein junger Mann aus Sri Lanka eine komplette Ausbildung zum Hörgeräteakustiker hier in Deutschland.

ab 1985

Vier Dentaleinrichtungen aus Deutschland werden in Sri Lanka aufgebaut und betriebsbereit übergeben.

"Solingen-Village", das erste Hausbauprojekt, bietet 35 Familien ein Zuhause.

In Nathandiya entstehen 26 Häuser, Toiletten und eine Vorschule.

Über 1500 hörbehinderte Kinder werden mit Hörgeräten versorgt und lernen hören und sprechen.
Das Suhade-Heim für 15 körperbehinderte Kinder wird eingerichtet.

Drei Montessori-Schulen gegründet.

In Tunandahena, Kaduwela werden 25 Häuser, Toiletten und Brunnen gebaut.

ab 1988

120 Häuser, Brunnenanlagen und ein Kindergarten entstehen im Dorfprojekt "Hillcrest", in Harischandrapura, Negombo 30 Häuser und in Anamaduwa 65 Häuser, Toiletten, ein Gemeindehaus und eine Vorschule.

Ein Trinkwasserprojekt entsteht in Mahandawela.

1990

130 Häuser entstehen in Iddamalgama.

400 Existenzgründungen werden unterstützt.

1991

Planung für das Rehabilitations- und Integrationszentrum für behinderte Kinder und Jugendliche "Sunflower Village" beginnt.

ab 1992

Das größte Dorfprojekt Wellikotuwawatte mit 170 Häusern ist fertig.

Fast parallel erfolgt der erste Spatenstich zum Projekt "Sunflower Village".

1994

Sunflower Village öffnet die Tore für die ersten Kinder und Jugendlichen. Das Dorf füllt sich mit Leben.

ab 1995

10 Häuser in Wadduwa, Fortführung des Projektes Sunflower Village.

20 weitere Häuser entstehen in Wadduwa.

Ein 15-Sitzer Kleinbus für Suhada Home wird finanziert.

Abschluß der Phase I Sunflower Village.

Der zweijährige Ausbau der Behinderten-Werkstatt in Bandarawela wird in Angriff genommen. Es wird die Produktion eines landeseigenen Rollstuhls vorbereitet.

Sunflower Village benötigt weitere Geldmittel aus Deutschland. Die integrierten einkommensschaffenden Maßnahmen greifen noch nicht.

Ein neues mobiles Projekt zur Versorgung von 1250 hör- oder sehbehinderten Kindern in Regelschulen wird gestartet.

Sunflower Village entwickelt sich unter neuer Führung sehr positiv.

Im neuen Projekt werden 750 hörbehinderte Kinder mit Hörgeräten und 500 Kinder mit Brillen versorgt.

In all den Jahren wurden darüber hinaus eine Vielzahl von Kleinprojekten ausgeführt und fertiggestellt.

portr-malkanti.jpg (6703 Byte)

Kraft und Erfolg in Wechselwirkung: die Ceylon-Direkthilfe konzentrierte sich zeit ihres Bestehens auf pragmatische Hilfe. Es ging und geht nicht darum, Theorien und abstrakte Ziele zu verwirklichen, sondern kleine, aber wirkungsvolle Schritte zu gehen, um Menschen, denen geholfen werden kann, auch wirklich zu helfen.

Dazu gehört in erster Linie die medizinische Rehabilitation und fachgerechte Ausbildung von Kindern mit Behinderungen. Oft genügt eine an und für sich undramatische, nach unseren Begriffen völlig selbstverständliche und normale medizinische, apparative oder therapeutische Hilfe, um sie wieder am Alltagsleben teilhaben zu lassen. Etwa ein Hörgerät, ein (zuweilen spezieller) Rollstuhl oder die Anleitung, fehlende oder behinderte Gliedmaßen durch das Erlernen anderer Bewegungsabläufe zu kompensieren.

 

portr-manoj.jpg (6713 Byte)

Wir im "industrialisierten Westen" besitzen die Kenntnisse, die Technologie und vor allem das Geld, um diese Hilfe zu realisieren. Und deshalb arbeitet die Ceylon Direkthilfe auch schon seit jeher mit anerkannten Fachleuten, seriösen Institutionen, regierungsamtlichen Stellen und hochmotivierten, engagierten Spezialisten zusammen, um "richtig" im Sinne von sach- und fachgerecht zu helfen.

Das Ziel ist stets gleichgeblieben und gilt als einzige unumstößliche Regel im formalen Sinne: Alle Hilfe muss so sein, dass sie nicht zur Abhängigkeit von Dritten, sondern zur individuell maximal erreichbaren Selbständigkeit führt (die gängige Formel dafür heißt "Hilfe zur Selbsthilfe").

Beispiel: Zur Anpassung eines Hörgerätes gehört, falls erforderlich, auch immer Sprachtherapie. Zur Versorgung mit einem Rollstuhl auch die Frage und gegebenenfalls Organisation, wie und ob damit wieder Mobilität oder sogar Berufsausübung möglich ist. Amputationen werden nicht alleine durch Prothesen "geheilt", gleichzeitig wird dafür gesorgt, dass eine Berufsausbildung oder Umschulung in die Wege geleitet werden kann.

Und damit letztendlich nicht "auf ewig" die Hilfe von außen kommen muss, werden vor allem in Sunflower Village ceylonesische Mitarbeiter (Freiwillige oder bezahlte Fachkräfte) ausgebildet, um die Versorgung und Hilfe in Eigenregie sicherstellen und fortführen zu können.

 

 

 

gegenseitig helfen.jpg (14179 Byte)