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Sumithrayo

Sri Lanka hat weltweit die höchste Selbstmordrate. Der Tourismus fördert eine rasantes Ansteigen der Prostitution und des Drogenkonsum. Mit allen Folgen für Leib und Psyche der Betroffenen: Entwurzelung, Abhängigkeit, Sucht. Immer mehr Menschen in Sri Lanka geraten so in eine psychische und physische Krise: Seele und Körper werden krank. Der Freitod erscheint vielen als einzige Lösung. 

Sumithrayo ist die einzige landesweite Hilfsorganisation für Sucht- und Selbstmord- Gefährdete. Um dieser im wahrsten Sinne des Wortes lebensrettenden Institution ein festes Domizil zu verschaffen, in dem zu jeder Tages- und Nachtzeit Rat und Hilfe bereit stehen, haben wir von von der CDH konkret geholfen: wir bauten ein festes Haus, ein Zentrum.

 

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" Wir haben der Organisation geholfen, ein eigenes Dach über den Kopf zu bekommen, weil Hilfe nicht zur Untermiete wohnen darf."
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Reports & Projekte

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30x30-ring.jpg (450 Byte)"Beratungszentrum"
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Das bisherige Haus der Hilfsorganisation Sumithrayo in Panadura kann nicht mehr genutzt werden, da es verkauft wurde. Die bisherige Vermieterin hat jedoch ein Teil ihres Grundstücks Sumithrayo  geschenkt und die Erlaubnis erteilt, ein neues, für Sumithrayo eigenes Gebäude zu errichten.  

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10x10-gelb.jpg (652 Byte) Ein Zentrum für Hilfe in höchster Not

Panadura liegt ca. 17 Meilen südlich von Colombo. Die Organisation Sumithrayo betreut von hier aus die Süd- und Sabaragamuva-Provinzen.

27 Ehrenamtliche stellen ihr Wissen und Können und viel Zeit zur Verfügung. Sie haben es sich zur Aufgabe gemacht, für Menschen jederzeit dazusein, die emotionale Hilfe in einer persönlichen Krise brauchen.

Das Zentrum ist eine Stätte der wirkliche Begegnung.
Ein Haus, zu dem alle Zutritt haben, die in Not sind. Wo keiner Angst haben muss, abgewiesen zu werden. Wo man alles tut, um den anderen zu verstehen. 

Das Panadura Beratungszentrum 365 Tage, 24 Stunden besetzt. Fast 30 Männer und Frauen leisten wöchentlich ein Minimum von 140 Beratungsstunden. Neben dem unmittelbaren Beistand in Notsituationen unterstützen sie die sozialen Reintegration.

Bei der Mehrzahl der Berater/innen handelt es sich um erfahrene Mitarbeiter. Sie sind uneingeschränkt motiviert und involviert und wahren absolute Vertraulichkeit.

Die Beratungen werden im persönlichen Gespräch oder, wenn es der Ratsuchende wünscht, auch schriftlich oder telefonisch durchgeführt. 

10x10-gelb.jpg (652 Byte) 160 qm auf zwei Etagen

Im neuen Gebäude entstanden ca. 160 qm verfügbare Fläche, verteilt auf zwei Etagen. 
Neben dem Büroraum, der Küche und den Sanitärräumen sind Räumlichkeiten für die individuelle Beratung, sowie ein Seminarraum für Fortbildungsmaßnahmen in der Beratertätigkeit, zur Durchführung von Programmen zur Bewusstseinsbildung, Aus- und Fortbildung für die Öffentlichkeit entstanden. 

Der Seminarraum dient auch als Begegnungsstätte für den Erfahrungsaustausch unter den Betroffenen und deren Familien.

Zu den Aus- und Fortbildungsmaßnahmen zählen z.B. Seminar- und Gastvorträge von Mitarbeitern aus dem Gebiet der Familienplanung, der geistigen Gesundheitsfürsorge und der Sucht- und Drogenrehabilitation.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Kosten und Bauzeit


Die Baukosten beliefen sich auf ca. 43.000 DM.
Für die technische (Bau-) Überwachung, Projektmanagement und Kosten für die vereidigten Wirtschaftsprüfer wurden 2000 DM angesetzt.
Die Bauzeit betrug vier bis fünf Monate. Der Bau wurde im August 2000 begonnen und war vor Jahresende abgeschlossen und abgerechnet.

Neben den bereits vorhandenen Möbeln wurden zur Durchführung der erweiterten Aktivitäten zusätzliche Möbel und Ausrüstungsgegenstände im Wert von 5000 DM benötigt.

Betriebskosten für das Zentrum fallen lediglich in sehr begrenztem Umfange an und werden durch die Mittel, die bisher für das Anmieten der Fremdräume aufgewandt werden mussten, abgedeckt.
Alle Mitarbeiter arbeiten ehrenamtlich und leisten zusätzlich einen finanziellen Beitrag.

Alljährlich wird von Sumithrayo eine besondere Fundraisingaktion erfolgreich durchgeführt.

Das Haus 2000 im Rohbau, inzwischen ist es fertiggestellt.

Sumithrayo hat von dem einheimischen Architekten Buddhadasa einen Bauplan erstellen lassen, der den behördlichen Auflagen entsprach. 

Durch den Bau eigener Räume wurde die seit Jahren eingeführte Anschrift beibehalten (was für Menschen in Krisen und Not von höchster Wichtigkeit ist).

Mit dem Bau des permanent nutzbaren Gebäudes wurde auch die Gefahr gebannt, dass es immer wieder durch Kündigungen gemieteter Räume zu Störungen in der Beratungstätigkeit kommt. 

Durch den Neuentwurf ergab sich die Möglichkeit, die Räumlichkeiten und deren Ausstattung der wachsenden Beratungstätigkeit in geeigneter Form anzupassen.