Die Ceylon-Direkthilfe unterstützt die Bemühungen
dieser Organisation seit vielen Jahren. Es wurden Ausbildungs- und Arbeitsplätze
geschaffen für Schreiner, Näherinnen und Metallhandwerker.
Die einheimische Rollstuhlfertigung steckt noch sehr in den
Kinderschuhen. Nur wenige kleine Werkstätten befassen sich überhaupt mit diesem Thema.
Nach jüngsten Erhebungen besteht jedoch ein jährlicher Bedarf von etwa 60000
Rollstühlen landesweit.
Mr. Marasinghe hat das Problem erkannt und sieht sogar viele gute
und sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten für die Behinderten selbst.
Die Projektkosten belaufen sich auf DM 290.000. Wir beantragten in
Brüssel eine Bezuschussung für die Umsetzung seiner Ideen. DM 135.000,00 wurden
bewilligt. Die Baumaßnahmen sind inzwischen abgeschlossen.
Bereits bestehende Gebäude mussten erweitert werden, um
Fabrikations- und Lagerräume für die Fertigung von Rollstühlen zu schaffen. Im zweiten
Projektabschnitt 1999 werden die Werkstätten mit entsprechenden Werkzeugen und Maschinen
für eine Serienfertigung ausgestattet.
Für die landesweite Auslieferung wird ein Lieferwagen benötigt,
weil es im Projektgebiet keine Spedition für solche Aufgaben gibt. Betriebskosten und
Abschreibung werden aus den Verkaufserlösen finanziert.
Rollstuhlbauteile wie Räder, Bremsen, Kugellager etc. können aus
Indien eingeführt werden. Das Projekt stellt dieses Material als
"Betriebsmittel" für die ersten Monate zur Verfügung. Nachkäufe werden aus
Verkaufserlösen finanziert.