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30x30-ring.jpg (450 Byte) Homepage
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Rollstuhlfahrer fertigen für Rollstuhlfahrer

Vor einigen Jahren hat die Ceylon Direkthilfe in diesem Ort eine Behindertenwerkstatt in Kooperation mit der Selbsthilfeorganisation "Central Council of Disabled Persons" aufgebaut und mitfinanziert. Es ist eine Ausbildungs- und Produktionsstätte, in der vor allem Holz- und Metallarbeiten sowie Näharbeiten und kunsthandwerkliche Arbeiten durchgeführt werden. 

 

 

"Ziel des Projektes ist, Rollstühle für Behinderte zu bauen, so dass diese Hilfsmittel nicht mehr importiert werden müssen."
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Reports & Projekte

30x30-ring.jpg (450 Byte)Sunflower Village
30x30-ring.jpg (450 Byte)Rollstuhlwerkstatt
30x30-ring.jpg (450 Byte)Hausbauprojekt
30x30-ring.jpg (450 Byte)Sprachtherapie
30x30-ring.jpg (450 Byte)Hör- und Sehhilfen
30x30-ring.jpg (450 Byte)"Eye-Camps"
30x30-ring.jpg (450 Byte)"Beratungszentrum"
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Mehr über dieses Projekt:
30x30-ring.jpg (450 Byte)  Eröffnung
30x30-ring.jpg (450 Byte)  Die Lebensgeschichte des Gründers
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Bandarawela liegt am Südrand des zentralen Hochlandes von Sri Lanka. Dort ist auch die Heimat des Central Council of Disabled Persons, einer Selbsthilfevereinigung von Menschen mit körperlichen Behinderungen.

Die Ceylon-Direkthilfe unterstützt die Bemühungen dieser Organisation seit vielen Jahren. Es wurden Ausbildungs- und Arbeitsplätze geschaffen für Schreiner, Näherinnen und Metallhandwerker.

Die einheimische Rollstuhlfertigung steckt noch sehr in den Kinderschuhen. Nur wenige kleine Werkstätten befassen sich überhaupt mit diesem Thema.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Nach jüngsten Erhebungen besteht jedoch ein jährlicher Bedarf von etwa 60000 Rollstühlen landesweit.

Mr. Marasinghe hat das Problem erkannt und sieht sogar viele gute und sinnvolle Beschäftigungsmöglichkeiten für die Behinderten selbst.

Die Projektkosten belaufen sich auf DM 290.000. Wir beantragten in Brüssel eine Bezuschussung für die Umsetzung seiner Ideen. DM 135.000,00 wurden bewilligt. Die Baumaßnahmen sind inzwischen abgeschlossen.

Bereits bestehende Gebäude mussten erweitert werden, um Fabrikations- und Lagerräume für die Fertigung von Rollstühlen zu schaffen. Im zweiten Projektabschnitt 1999 werden die Werkstätten mit entsprechenden Werkzeugen und Maschinen für eine Serienfertigung ausgestattet.

Für die landesweite Auslieferung wird ein Lieferwagen benötigt, weil es im Projektgebiet keine Spedition für solche Aufgaben gibt. Betriebskosten und Abschreibung werden aus den Verkaufserlösen finanziert.

Rollstuhlbauteile wie Räder, Bremsen, Kugellager etc. können aus Indien eingeführt werden. Das Projekt stellt dieses Material als "Betriebsmittel" für die ersten Monate zur Verfügung. Nachkäufe werden aus Verkaufserlösen finanziert.

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Handarbeit, aber solide: so werden mit landestypischen Mitteln die Rollstühle hergestellt.

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10x10-gelb.jpg (652 Byte) Der Leiter dieser Einrichtung , Mr. R. S. Marasinghe, ist selbst seit seiner Studienzeit querschnittsgelähmt. Als Rollstuhlfahrer weiß er aus eigener Erfahrung um die Nöte der Betroffenen.