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12 Häuser für obdachlose Familien in Wadduwa

Seit einigen Jahren kümmert sich Christa Ostmeier aus Minden um eine Gruppe besonders armer Familien, die als Obdachlose in provisorischen Hütten am Strand von Wadduwa in Sri Lanka ihr Leben fristen. (Wadduwa liegt ca. 30 km südlich von Colombo.)

 

 

 

"Langes Warten hat sich gelohnt.
Ein Traum wird wahr.
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Reports & Projekte

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Für 12 kinderreiche Familien, deren Einkommen unter dem Existenzminimum liegt, hat Christa Ostmeier in ihrer Kirchengemeinde in Minden Hilfe organisiert. Bei allen betreuten Familien handelte es sich um reine Sozialfälle, deren Einkommen unter dem Existenzminimum liegt. Entweder gibt es in der jeweiligen Familie keinen Ernährer mehr oder er ist wegen Krankheit ausgefallen. Sie hatten keine feste Bleibe.

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10x10-gelb.jpg (652 Byte) Das Problem

Obdachlosigkeit birgt die Gefahr in sich, dass besonders die Kinder der Bettelei und Prostitution nachgehen. Eine regelmäßige Ernährung ist nicht sichergestellt. Sie leben von der Nachbarschaftshilfe und zum Teil durch ein Patenschaftsprogramm, das Christa Ostmeier in Minden organisiert.

Die Betreuung der Familien wird zum Teil von den Schwestern eines benachbarten Ordens übernommen. Diese Schwestern verwalten auch die Patenschaftsgelder.

Vordringliches Ziel ist es, besonders den Kindern dieser Familien eine Perspektive für ihre Zukunft zu ermöglichen. Erst durch eine feste Bleibe wird auch ein Schulbesuch ermöglicht, denn Kinder obdachloser Familien gehen in der Regel nicht zur Schule. Sie müssen den Kampf ums tägliche Überleben bestehen. Sie kennen nicht den Wert von Bildung und sehen den Schulbesuch nur als Zeitverschwendung an.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Unser Projekt

Father Edward Costa ist einigen Förderern unserer Arbeit persönlich bekannt. Er war bis vor wenigen Jahren der Geistliche dieser Gemeinde in Wadduwa. Ihm ist es gelungen, von einem wohlhabenden Bürger Bauland für die Errichtung von 12 Häusern als lokalen Beitrag für die Lösung der Wohnraumnot kostenlos zu erhalten. Das Grundstück wurde zunächst der Kirche überschrieben und parzelliert. Die Grundstücke wurden nach Fertigstellung der Häuser den einzelnen Familien überschrieben. Unser Projekt umfasste den Bau von 12 Einfachhäusern.

Die Häuser wurden in solider Einfachbauweise erstellt. Die Fundamente wurden aus Bruchsteinen gemauert, die Wände aus gebrannten Ziegelsteinen. Die Dacheindeckung erfolgte mit Tonziegeln. Türen, Fenster und Dachstuhl wurden aus einheimischen Hölzern gefertigt.

Eine separate Toilette mit Sickergrube wurde für jedes Haus gebaut. Die Wasserversorgung ist durch öffentliche Zapfstellen in zumutbarer Laufentfernung gesichert.

Die von uns aufzubringenden Mittel beliefen sich auf 37.000 DM. Davon hatte Christa Ostmeier 17.000 DM in ihrem Freundeskreis zusammengetragen.
Mit 20.000 DM bezuschusste eine befreundete Hilfsorganisation unser Vorhaben.

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Projektbeginn war der 1. November 1998. – Ein besonders günstiger Zeitpunkt, weil er mit dem Beginn der trockenen Jahreszeit an der Westküste Sri Lankas zusammenfällt. Die Fertigstellung erfolgte im Jahr 2000.