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Almsgivings

"Almsgiving" heißt wörtlich übersetzt: Almosen geben. - Doch hinter diesem Begriff verbirgt sich in Sri Lanka eine sehr liebenswerte Tradition. Da in diesem Staat das Sozialwesen nicht so perfekt ausgebaut ist wie bei uns, hat der einzelne Bürger noch die Pflicht und die Gelegenheit, sich um den notleidenden Nächsten selbst zu kümmern.

 

 

"Für einen Euro
können wir für Sie
eine Person
festlich beköstigen
oder einen ganzen Tag
gut ernähren."
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Almsgivings

30x30-ring.jpg (450 Byte)Almsgiving anmelden
30x30-ring.jpg (450 Byte)Apropos Beißen ...
. almsgiving-2.jpg (16899 Byte) Eine der Ausdrucksformen praktizierter Nächstenliebe ist das "Almsgiving".

Wenn ein besser gestellter Ceylonese Geburtstag oder Hochzeitstag, Geschäftsjubiläum oder Kindtaufe hat, oder wenn jemand in der Familie gestorben ist, lädt er nicht nur seine Freunde zum Essen ein, sondern er geht auch in ein Heim und spendiert dort eine Mahlzeit oder das Essen für einen ganzen Tag. Und es gibt viele Heime in Sri Lanka: Kinderheime, Waisenhäuser, Heime für Behinderte oder alte Menschen, Heime in jeder Größenordnung. Mal hat es 15 oder auch 300 Schützlinge, die es beherbergt.

Diese Einrichtungen bekommen vom Staat eine Zuwendung, die nicht einmal ausreicht, eine einzige Mahlzeit pro Tag zu finanzieren, geschweige denn Unterkunft, Bekleidung, Betreuung, Ausbildung oder was sonst noch alles zum Leben gehört.

Wir haben viele Heime gesehen, in denen im Eingangsbereich ein großer Jahreskalender hängt. Dort kann sich jeder eintragen, der an einem bestimmten Tag eine Mahlzeit oder die ganze Tagesverpflegung spenden möchte.

Und der Tag, an dem man dann ein solches "Almsgiving" arrangiert, ist meist der Tag, an dem man selbst Grund zum Feiern hat. Bevor das Essen eingenommen wird, betet man - zu Lord Buddha, wenn der Spender ein Buddhist ist, zu Christus, wenn er im Christentum zuhause ist, zu Allah für den Mohammedaner usw. Es ist ein Dankgebet an Gott, verbunden mit einer Fürbitte für den Spender der Mahlzeit. Und nach diesem Moment tiefer Besinnung geht es dann beim Essen ganz fröhlich zu.

Das hört sich nun alles recht gut an. Und dennoch ist es eine gewaltige Aufgabe für die Heimleitung, alle Mahlzeiten des Jahres - und wenn man von den Zwischenmahlzeiten absieht, sind es über tausend im Jahr - auf diese Weise zu organisieren.

Doch die Mühe lohnt sich. Eine gespendete Mahlzeit füllt nicht nur die hungrigen Mägen, sie vermittelt auch den Menschen das Gefühl, nicht allein gelassen zu sein. Denn jeden Tag - oder gar zu jeder Mahlzeit - denkt ein anderer Mensch an sie.

Unser Vorschlag lautet nun: Laden Sie zu Ihrer nächsten Feier einmal ein paar Gäste mehr ein - in Sri Lanka!

Unsere Leute vor Ort, die Mitglieder und Helfer unserer Partner-Vereine sind jederzeit zu einem Einsatz bereit.

Sie haben diese Möglichkeiten:

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Sie richten - den Anlass bestimmen Sie - ein Almsgiving aus, indem sie eine Ihnen angemessen erscheinende Summe Geld spenden und Ihren "Wunschtermin" mitteilen. Viele Spender nutzen dazu auch Geburtstage, Jubiläen oder andere Feiern, um auf Geschenke zu verzichten und stattdessen Spenden zu sammeln.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Sie beauftragen uns mit der Vermittlung eines jährlichen Almsgivings an einem bestimmten Tag. Die meisten wählen dazu ihren jeweiligen Geburtstag, Hochzeitstag oder anderen Ehrentag. Sie laden also gewissermaßen Gäste in und aus Sri Lanka zu Ihrer Feier ein - und das mehr als nur symbolisch.

10x10-gelb.jpg (652 Byte) Sie spenden ein Almsgiving als ein Geschenk für eine andere Person. Viele Menschen wollen heute kein materielles Geschenk mehr haben - und allzu oft weiß man nicht, was man einer Person schenken soll. Wir haben schon oft erlebt, dass sich Beschenkte darüber freuen, wenn man das Geld sinnvoll für soziale Zwecke einsetzt.

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